Der optisch noch relativ rohe
Frosch erhält mittels Schnitzmesser und kleinen
Feilen seine endgültige Form. Dabei hat der
Bogenmacher, ähnlich wie bei der Gestaltung des
Bogenkopfes die Möglichkeit, seine ureigenste
„Handschrift“ zu hinterlassen oder berühmten
Vorbildern wie Fracois Xavier Tourte, Dominique
Peccatte oder auch Eugene Sartory nachzueifern.
Anschließend wird die Vertiefung für das sogenannte “Froschauge” mit einem speziellen Bohrer vorgebohrt. Es sollte genau im Zentrum des Frosches, also in der Mitte zwischen dem tiefsten Punkt des Froschmaules und der hinteren Kante des Frosches sowie zwischen der Unterkante der Froschbahn und der Unterseite des Frosches liegen. |